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kfd Arnold-Janssen

Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam können Ziele und Aufgaben der kfd engagiert und voll Hoffnung auf ein positives Miteinander angegangen werden

Unter diesem Motto haben sich die beiden bislang getrennten, selbständigen kfd’s Arnold-Janssen und Liebfrauen ab 1.1.2015 zusammengeschlossen. Aus verschiedenen Gründen war es sinnvoll, diese Integration der kfd Liebfrauen in die kfd Arnold-Janssen anzustreben und nach reiflicher Überlegung und Befragung der Mitgliederinnen zu vollziehen. Der gemeinsame Name lautet nun „kfd Arnold-Janssen“.

Die kfd Arnold-Janssen ist dem Bundesverband der kfd - Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – angeschlossen, der sich als kraftvoller Frauenverband für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in Kirche und Gesellschaft einsetzt. Er will Raum schaffen für die vielfältigen Begabungen der Frauen in ihren jeweiligen Lebenssituationen, damit sie sich wechselseitig unterstützen und füreinander einsetzen, immer geprägt durch die Kraft des christlichen Glaubens. Weitere Informationen über Aufgaben und Ziele der kfd finden Sie unter www.kfd-bundesverand.de

Die kfd Arnold-Janssen hat zurzeit 192 Mitgliederinnen, von denen 28 als Bezirkshelferinnen vielfältige Aufgaben in der Pfarrgemeinde übernehmen. Sie treffen sich jeden 1. Donnerstag im Monat nach dem Frauengemeinschaftsgottesdienst im Pfarrheim. Dort werden Informationen ausgetauscht, anstehende Veranstaltungen besprochen, wichtige Termine weitergeleitet pp. Die Bezirkshelferinnen verteilen auch die monatliche Verbandszeitschrift, halten den Kontakt zu den Mitgliederinnen und sind als Ansprechpartnerinnen für diese da.

Das Leitungsteam setzt sich wie folgt zusammen:
Angelika Janßen,
Margret Dedert,
Kathi Thissen,
Walburga Hendrix,
Elke Janssen und
Maria Dickhoff.

Präses der kfd Arnold-Janssen ist Pater Konrad Liebscher.

Regelmäßige Angebote

Die monatlichen Gottesdienste der kfd Arnold-Janssen finden am 1. Donnerstag eines jeden Monats um 8.15 Uhr in der Arnold-Janssen-Kirche statt; anschließend Frühstück für alle im Pfarrheim. Im Anschluss daran trifft sich die Bezirkshelferinnen-Runde.

Mehrere Frauenkreise treffen sich im monatlichen bzw. 14-tägigen Rhythmus zu verschiedenen Aktivitäten wie z.B. Themen- und Spieleabende, Spaziergänge, Fahrradtouren, Boßeln, Vorträge, Besichtigungen, Kreuzweg, Bastel- und Kochabende. Alle Kreise erstellen zu Beginn des Jahres hierfür ein Jahresprogramm. Die meisten Kreise bestehen schon über viele Jahre.

Ansprechpartnerinnen für die verschiedenen Frauenkreise:
Marianne Bömler, Telefon: 02823-4263
Renate Janhsen, Telefon: 02823-7574
Rita Kowal, Telefon: 02823-41575
Maria Dickhoff (Frauenpower): Telefon: 02823-7247

Außerdem treffen sich zweimal wöchentlich einige Frauen zum "Power-Walken" (dienstags um 8.30 Uhr und donnerstags am Nachmittag zu wechselnden Zeiten. Es werden ca. 7 km in einer Stunde gelaufen.

Ansprechpartnerin: Elisabeth van Bergerem, Telefon: 02823-80172

Die Treffen der Seniorengruppe der ehemaligen kfd Liebfrauen finden jeweils am 2. Dienstag des Monats im Pfarrheim Arnold-Janssen statt. Die Treffen beginnen um 15.00 Uhr, bzw. in den Wintermonaten (November bis März) um 14.30 Uhr und enden um 17.00 Uhr bzw. in den Wintermonaten um 16.30 Uhr. Bei Kaffee und Kuchen bzw. leckeren Brötchen (Kostenbeitrag 2.50 Euro) wird ein kurzweiliges Programm mit vielen Höhepunkten geboten, wie z.B. Karnevalsfest, Blumenbingo, Sommerfest, Erntedankfest, Adventsnachmittag und vieles mehr.
Ansprechpartnerin: Hermine Ingenhau, Telefon: 02823-3610

In der Theatergruppe engagieren sich einige Frauen, die gerne Theater spielen. In jedem Jahr im November begeistern sie viele Frauen auf den gut ausverkauften Theaternachmittagen bei Kaffee und Kuchen mit heiteren Sketchen.

Ansprechpartnerin für die Theatergruppe: Elke Janßen, Telefon: 80525

Viele ehrenamtliche kfd-Frauen engagieren sich seit mehr als zwanzig Jahren bei der Aktion „Urlaub ohne Kofferpacken“. Diese Tageserholungsmaßnahme wird für die für die Senioren der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Kleve e.V. im Pfarrheim Arnold-Janssen durchgeführt. Eine Woche lang (Montag bis Freitag) steht ein abwechslungsreiches Programm aus Spiel und Spaß auf dem Plan. Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück und beinhaltet ebenso ein frisch zubereitetes Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit eines Fahrdienstes.
Ansprechpartnerinnen:
Brigitte Jacobs, Telefon: 02823-2806 oder
Marion Thimm, Telefon: 02823-2120

Weitere Aktivitäten der kfd im Jahresverlauf

Fahrradtour, Jahresausflug, Sternwallfahrt nach Kevelaer, Besinnungstag, Weltgebetstag, Friedensgebet, Kreuzwallfahrt nach Kranenburg, Mai- und Rosenkranzandacht, Modenschau, Pfarrfest (Cafeteria), Adventsnachmittag oder Frühstück, Teilnahme an Dekanatsangeboten und vieles mehr (siehe auch Fotos und Texte unter „Berichte aus ver Vergangenheit“).

Das Team der kfd Arnold-Janssen freut sich über Wünsche, Anregungen, konstruktive Kritik und ganz besonders über Neuzugänge!

Ansprechpartnerinnen: Angelika Janßen, Telefon: 02823-29526
Maria Dickhoff, Telefon: 02823-7247

Aktuellles

Jahresprogramm 2018 kfd Arnold-Janssen

Oktober: Rosenkranzandacht AJ und MM in MM

Do. 08. November:
Gottesdienst und Stehkaffee
Di. 20. November: Theater-Nachmittag
Mi. 21. November: Theater-Nachmittag
Do. 22. November: Theater-Nachmittag

Do. 06. Dezember: Gottesdienst und Frühstück
Mo. 10. Dezember: Adventsfeier der Mitarbeiterinnen

Berichte aus der Vergangenheit

Am Sonntag, 21. Oktober 2018 um 11.00 Uhr fand der Jubiläumsgottesdienst für die gesamte Pfarrgemeinde in der Arnold Janssen-Kirche statt. Er stand unter dem Thema: „Gemeinsam auf dem Weg“ und wurde vom Projektchor musikalisch begleitet. Auch hier kam in den Grußworten und Texten der Dank für 40 Jahre kfd-Arbeit zum Ausdruck, die sich in dieser Zeit deutlich gewandelt und weiter entwickelt hat.
Anschließend war die ganze Pfarrgemeinde zum Empfang ins Pfarrheim eingeladen, und bei einem Glas Sekt, Saft oder Kaffee fand manch nettes Gespräch statt. Die häusliche Küche konnte an diesem Sonntag dank der leckeren „Häppchen“ kalt bleiben.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen, die an der Durchführung dieses Jubiläums in irgendeiner Art und Weise beteiligt waren!

Eben erst gegründet – so meint man – und doch besteht die kfd Arnold-Janssen nunmehr schon seit 40 Jahren. Das musste gefeiert werden!
Aus diesem Anlass waren viele aktuelle und ehemalige Mitglieder der Einladung gefolgt, am Donnerstag, 18. Oktober 2018 einen feierlichen Jubiläumsgottesdienst in der Arnold Janssen-Kirche mitzufeiern. Der Gottesdienst wurde vom Präses der kfd, Pater Konrad Liebscher, zelebriert und stand unter dem Thema: „Gut behütet“. In der Tat tut es gut, ein Dach über dem Kopf zu haben, behütet zu sein. Verschiedene Hüte machten dies deutlich (z.B. hält der Sonnenhut die Sonne ab, der Helm bietet Schutz, ein alter Hut lässt auf Altes und Bewährtes zurückblicken, die Narrenkappe steht für Freude, die Mitra für das religiöse Leben, ein kreativer Zukunftshut wagt Ausblicke auf kommende Zeiten). Menschen behüten sich gegenseitig, und zu allen Zeiten haben Menschen erfahren, dass Gott sie behütet. Dank für dieses Geschenk wurde in diesem Gottesdienst deutlich gemacht, aber auch der Dank von Pater Liebscher an die Frauengemeinschaft, die in 40 Jahren viel segensreiche Arbeit in der Pfarrgemeinde geleistet hat. Das Geschenk der Pfarrgemeinde, eine neue große kfd-Kerze wurde gesegnet und durch Angelika Janßen erstmalig angezündet.
Im Anschluss waren alle ins Pfarrheim eingeladen, wo frischer Kaffee und leckerer selbstgebackener Kuchen auf die Damen wartete. Nach einem Glas Sekt und einem Liedvortrag durch die Theatergruppe fand ein fröhlicher Nachmittag seinen Ausklang.

Am 16. August 2018 waren wieder die Bezirkshelferinnen zu einer halbtäglichen Dankeschön-Tour eingeladen. Mit dem Präses der kfd Arnold-Janssen, Pater Konrad Liebscher, machten sich in Fahrgemeinschaften 28 Frauen auf den Weg nach Kevelaer-Wetten zur Straußenfarm der Familie Jeuken. Dieser ursprünglich konventionell betriebene landwirtschaftliche Betrieb betreibt seit den 90er Jahren eine Straußenfarm und verkauft im eigenen Hofladen Fleisch und Eier dieser Tiere sowie auch Deko-Artikel rund um den Strauß. Während der Besichtigung konnte man sich über Haltung und Aufzucht der Strauße sowie auch Emus, Nandus, Kängurus und Alpakas informieren. Eine nicht alltägliche Führung!
Zum Kaffeetrinken ging es dann an die niederländische Grenze ins „Cafe zum Schafstall“, einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren oder Planwagenfahrten. Hier gab es für alle bei leckerem hausgemachten Kuchen genügend Zeit für den Plausch mit der Tischnachbarin. Ein entspannter Nachmittag! Auch hier: Danke ans Team!

Zum beliebten Jahresausflug der kfd Arnold-Janssen am 19. Juni 2018 hatten sich 70 Frauen angemeldet. Bei herrlichem Sommerwetter - wie konnte es in diesem Sommer anders sein - ging es in der Frühe nach einem kurzen Reisesegen von Pater Konrad Liebscher ab Arnold Janssen-Kirche per Bus in Richtung Andernach. Dort, wo Rhein und Eifel aufeinander treffen, liegt diese beschauliche Stadt, die mit einer über 2000-jährigen Geschichte beeindruckt. In drei Gruppen begaben sich die Damen auf einen Stadtrundgang durch das historische Andernach mit seiner gut erhaltenen Stadtmauer. Beeindruckend war u.a. ein Stein-/Turmdrehkran mit zwei Laufrädern, die früher von zwei Kranknechten in Umlauf gebracht wurden. Im Innenhof des Rheintors, einer der ältesten Doppeltoranlagen am Rhein, durfte natürlich die Sage von den „Andernacher Bäckerjungen“ nicht fehlen, die dort überlebensgroß in Tuffstein dargestellt sind. Danach konnte „auf eigene Faust“ die Innenstadt mit ihren schönen Fachgeschäften erkundet werden.
Im weiteren Tagesverlauf ging es zum Geysir-Informationszentrum, wo man in einer interaktiven Ausstellung dem Geheimnis des Naturphänomens der vulkanisch geprägten Ost-Eifel auf die Spur kommen konnte. Dann hieß es „Schiff ahoi“. Nach einer kurzen Schiffstour auf dem Rhein zur Halbinsel Namedyer Werth konnte man hautnah das Naturschauspiel des größten Kaltwasser-Geysirs der Welt beobachten. Ein einmaliges Erlebnis!
Und schon war es Zeit für die Heimreise! Nach so vielen interessanten Eindrücken an diesem Tag schmeckte ein gemeinsames Abendessen bei „Jan an de Fähr“. Danke an das Vorbereitungsteam für immer wieder neue Ausflugs-Ideen.

Zur gemeinsamen Maiandacht mit den kfd-Frauen von Maria Magdalena hatte die kfd Arnold-Janssen am 15. Mai 2018 in die Arnold Janssen-Kirche eingeladen. „Kaktus sein“ war das außergewöhnliche Thema dieser nachmittäglichen Andacht.
Die Sprache der Blumen ist zwar hinlänglich bekannt (Verliebte schenken rote Rosen, Blumen bereiten Freude, kündigen die Jahreszeiten an, dienen der liebevollen Erinnerung am Grab). Was aber sagt uns Christen ein Kaktus??? In einer mehrteiligen Meditation stellte sich der Kaktus als gar nicht so abwegiger Vergleich mit unserem Leben und dem der Gottesmutter dar. Er ist aufnahmefähig, speichert, schützt das Innere durch seine Stacheln und besticht und erfreut durch schöne Blüten. Auch Maria hat am Ende der Weihnachtsgeschichte alles Erlebte in sich aufgenommen und in ihrem Herzen bewahrt. Vielleicht lehrt uns gerade der Kaktus, das Gute zu erkennen, es zu bewahren, Kraft daraus zu schöpfen für schwere Zeiten und standhaft für das Gute einzutreten.
Im Anschluss an die Maiandacht waren alle 68 Frauen zum Grillen ins Pfarrheim eingeladen, wo wieder ein schönes Büffet durch die mitgebrachten Salate pp. entstanden war. Danke an alle Helferinnen!

Am Freitag, 2. März 2018 fand der diesjährige Weltgebetstag der Frauen turnusgemäß in der Arnold Janssen-Kirche statt.

Der Weltgebetstag, der jährlich am ersten Freitag im März gefeiert wird, ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen rund um den Globus und wird von immer mehr Konfessionen unterstützt. Ziel ist es, Lebenssituationen von Frauen anderer Länder kennen und verstehen zu lernen, gemeinsam für die Anliegen von Frauen aus aller Welt zu beten sowie durch die Kollekte die Förderung von Frauenprojekten zu unterstützen.

In diesem Jahr wurde der Weltgebetstag von Frauen aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas, vorbereitet. Um die bunte Vielfalt der Bewohner des Landes und die bewundernswerte Natur ging es im diesjährigen Gottesdienst, für den Lieder, Texte und Gebete unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ ausgewählt wurden.

Im Anschluss waren alle Frauen zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Pfarrheim eingeladen.

Am Montag, 11. Dezember 2017, waren alle Bezirkshelferinnen zu einem adventlichen Nachmittag ins Pfarrheim eingeladen. Vorgestellt wurde an diesem Mittag die neue Pastoralreferentin, Kirsten Ebben.
„Riecht ihr den Duft von Weihnachten“? Sind es nur die typischen Weihnachtsgerüche von Plätzchen, Glühwein, Apfel, Zimt, Lebkuchen und Gewürzen, die uns an Weihnachten erinnern? Das kfd-Team versuchte an diesem Mittag, die Weihnachtsgeschichte sozusagen „zum Riechen“ zu bringen. Die Fremdherrschaft der Römer „stank zum Himmel“, die Atmosphäre im Land war durch die Unterdrücker gehörig „verpestet“, die Herbergsleute empfahlen der Hl. Familie, zu „verduften“, es blieb ihr somit nur ein „miefiger Stall“. „Frischen Wind“ in die Geschichte brachten dann die Engel, die Hirten folgten immer „ihrer Nase nach“ Richtung Bethlehem, und die drei Weisen veränderten mit ihren Geschenken (Weihrauch und Myrrhe) den „Duft der großen weiten Welt“. Was hat das nun mit uns zu tun? Auch heute „stinkt“ einiges zum Himmel, manches können wir ändern, um nicht an diesem „Mief zu ersticken“. Packen wir es an!
Pater Konrad Liebscher sprach zum Abschluss der Meditation einen Segen, bevor es zum gemütlichen Teil mit Weckmännern, Kaffee und Glühwein überging.
Als kleines Dankeschön für die Arbeit während des vergangenen Jahres erhielt jede Bezirkshelferin passend zum Thema eine schöne Duftlampe. Verabschiedet aus der Runde der Bezirkshelferinnen wurde Thea Claaßen, die mit 40 Jahren Dienst als Bezirkshelferin zu den Gründungsmitgliedern der kfd Arnold Janssen gehört. Herzlichen Dank!
Danke auch an das kfd-Team, das wieder so abwechslungsreich diesen Adventsnachmittag gestaltet hatte.

„Friedensstifterin werden“, unter diesem Motto stand der Frauengemeinschafts-Gottesdienst im Dezember 2017. Jesus der Friedensfürst, der als Mensch in unsere Welt gekommen ist, lädt auch uns immer wieder ein – nicht nur zur Weihnachtszeit –, sein Reich des Friedens mit zu gestalten.
Nach dem anschließenden gemütlichen Weckmannessen im liebevoll dekorierten Pfarrheim Arnold Janssen las Christa Welbers traditionell noch einige nette Geschichten passend zum Advent vor.

Zu einer gemeinsamen Rosenkranzandacht waren im Oktober 2017 alle Frauen der kfd Arnold Janssen und Maria Magdalena in die Arnold-Janssen-Kirche eingeladen.
Das Rosenkranzgebet gibt es schon seit dem Mittelalter. Den drei traditionellen Geheimnissen – freudenreicher, schmerzhafter und glorreicher Rosenkranz – fügte Papst Johannes Paul II. im Jahre 2002 den „lichtreichen Rosenkranz“ hinzu. In den fünf Gesätzen dieses erweiterten Rosenkranzes wird Jesus bei seinem öffentlichen Auftreten begleitet, sozusagen ein Gang durch das Heilige Land. Die folgenden Gesätze wurden gebetet und begleitend dazu jeweils ein passendes Symbol auf den Altartisch der Werktagskapelle in Arnold-Janssen gelegt.
Jesus, der von Johannes getauft worden ist (Taufmuschel),
Jesus, der sich bei der Hochzeit von Kana offenbart hat (Krug),
Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat (Bibel),
Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist (Taufkleid),
Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat (große Hostie).
Jesus, der das „Licht der Welt“ ist, offenbart sich uns Menschen, damit wir zu seinen Zeugen werden und von seinem Licht künden, war die Botschaft dieses abendlichen Gebetes.

Der Jahresausflug der kfd Arnold-Janssen führte eine Truppe von fast 80 Frauen in diesem Jahr bei herrlichem Wetter in die Niederlande. Nach dem Reisesegen von Pater Konrad Liebscher an der Arnold-Janssen-Kirche ging die Fahrt zunächst nach Giethoorn. Diese, von vielen Grachten durchzogene kleine Ortschaft, wird auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Wunderschöne Häuser - meist schilfgedeckt - liegen auf kleinen Anhöhen am Wasser. Eine Schiffstour durch die Grachten eröffnete tolle Eindrücke in die blühenden und sehr gepflegten Gärten. Anschließend bestand genügend Zeit, die Ortschaft zu Fuß zu erkunden oder sich relaxed in eines der vielen Gartenrestaurants zu setzen.
Nächste Station der Tour war Zwolle, eine alte Hansestadt mit mittelalterlichem Stadtkern. Hier stand eine Stadtführung in mehreren Gruppen an. Zunächst fiel der architektonisch außergewöhnlich anmutende Bau des Kunstmuseums auf, bei dem sich alter Justizpalast und futuristischer Anbau ergänzen. Weiter ging es ins Zentrum, wo unter der Bezeichnung "Blaufinger-Tage" mittwochs im Juli ein großer Markt mit allerlei Unterhaltung stattfindet. Besonderheit in der dann besichtigten Liebfrauenbasilika aus dem 14./15. Jahrhundert war die Gedenkstätte mit den Gebeinen des Augustiner-Chorherrn und geistlichen Schriftstellers Thomas von Kempen. Der markante Turm dieser Kirche (wegen seiner Spitze als Pfefferbüchse bezeichnet) ist auch das Wahrzeichen Zwolles. Der Turm der anschließend besuchten romanischen St. Michaelskirche brannte nach mehreren Blitzeinschlägen im 16./17. Jahrhundert völlig aus, bei dem Einsturz wurde auch die Orgel zerstört. Einer der berühmtesten Orgelbauer der damaligen Zeit, der norddeutsche Arp Schnitger, schuf dann eine große, heute noch erklingende Barockorgel, die später vergoldet und bemalt wurde. Anschließend konnte im Museum eine noch gut erhaltene Küche von 1551 bestaunt werden, bevor es in einem alten Zuckerladen von Hand hergestellte Bonbons zum Probieren gab.
Ein gemeinsames Abendessen in Goch bei "Jan an de Fähr" rundete diesen schönen Tag ab.

Am Montag, 5. Dezember 2016 waren traditionell alle Bezirkshelferinnen der kfd Arnold-Janssen zu einem adventlichen Nachmittag ins Pfarrheim Arnold-Janssen eingeladen. Zum Dank für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr erwarteten die 34 Damen liebevoll und reich gedeckte Tische mit Weckmännern, Kaffee, Käse und selbstgemachter Marmelade. Kerzenlicht und adventliche Lieder – von Pater Agateus und Maria Dickhoff auf der Gitarre begleitet – stimmten in den besinnlichen Teil des Nachmittags ein. Thema: „ Gott macht sich auf zu uns.“ Er will ankommen in unserer Welt und Licht in unser Dunkel bringen, auch dort, wo es uns manchmal ausweglos erscheint. Wir aber können unsere Hoffnung auf das Feuer der Liebe Christi setzen, das uns und allen Menschen Licht, Wärme und Geborgenheit schenken will. Das machte eine kurze Licht-Meditation deutlich.
„Die Geschichte vom Stern, der anfing zu strahlen“ ermunterte alle dazu, über erlebte Sternstunden nachzudenken und selber Stern oder Licht zu sein für andere.
Beim anschließend angebotenen Glühwein blieb dann noch genug Zeit für einen lockeren Plausch mit der Tischnachbarin oder alte Schlager mit Pater Agateus.
Als kleines „Dankeschön“ erhielt jede Mitarbeiterin der Runde zwei nett verpackte Holz-Deko-Sterne mit selbstgebastelter Weihnachtskarte und lieben Worten. Mit einer Amaryllis ging auch ans Team der Dank der Runde für viel Vorbereitungsarbeit im letzten Jahr.
Entspannung pur war an diesem Nachmittag angesagt. Nochmals DANKE!

Zur Jubiläumsfeier „100 Jahre kfd im Bistum“ fuhren am Sonntag, 9. Oktober 2016 vier vom Dekanat Goch eingesetzte Busse nach Münster. Unter den Teilnehmerinnen waren auch 10 Frauen der kfd Arnold-Janssen. Auf dem Platz rund um den Paulusdom feierten bei sonnigem Wetter insgesamt 3500 Frauen zum Thema: „Stolz auf Vergangenes – engagiert in die Zukunft“. Vor dem Festgottesdienst mit Dr. Felix Genn gab es ein buntes Bühnenprogramm sowie eine leibliche Stärkung für die aus acht Kreisdekanaten angereisten Teilnehmerinnen.
Als Zeichen für die in 100 Jahren vor Ort geleistete Kfd-Arbeit wurde aus den acht Kreisdekanaten mitgebrachte Heimaterde in einem Topf vermischt und hier hinein ein Olivenbaum gepflanzt. Bischof Dr. Felix Genn bat die Teilnehmerinnen in seiner Predigt, für ihre weitere Arbeit auf Gottes Führung zu vertrauen und fügte der Heimaterde-Mischung als Symbol für Gottes Führung noch Erde aus dem Heiligen Land bei.
Neben der Musikerin Bea Nyga, die nicht nur mit ihren Liedern begeisterte sondern auch durch den Tag führte, unterhielt am Nachmittag gekonnt das Vokalensemble 6-Zylinder.
Für die Aktion „Häng dich rein ins Netz, das Frauen trägt“, hatten viele Ortsgruppen rote Netze mitgebracht, die mit gelben Sternen für jedes neue Kfd-Mitglied bestückt waren. Für die kfd Arnold-Janssen wurden vier Sterne übergeben. Nachdem die Netze miteinander verknüpft waren, entstand ein beeindruckendes Kunstwerk an der Seitenwand des Doms.
Tolle Stimmung, gemeinsam beten, singen und feiern – lange noch wird der Tag den Teilnehmerinnen in Erinnerung bleiben.

Am 22. August 2016 waren die Bezirkshelferinnen als Dankeschön für die vielfältige Arbeit während des gesamten Kalenderjahres zu einem kleinen Nachmittags-Ausflug eingeladen. Dieser Ausflug war zugleich auch die letzte Aktivität vom Präses Pater Yoseph Bugalit innerhalb der kfd Arnold-Janssen. Auch an dieser Stelle nochmals DANKE für seine geistliche und sehr menschliche Begleitung in dieser Gemeinschaft. Schade, dass seine Zeit in Goch vorbei ist!
35 Frauen machten sich an diesem Nachmittag per Fahrgemeinschaften mit PKW auf den Weg zum „Gocher Schweinemarkt“, um von dort aus in 2 Gruppen jeweils die „Gocher Tafel“ und das „Arnold-Janssen-Haus“ zu besichtigen.
Bei der „Gocher Tafel“ informierte Karl Beunings die Besucherinnen über die Abläufe und Modalitäten eines Verkaufsvormittags sowie über die sehr aufwändigen Vorbereitungsarbeiten, die die vielen ehrenamtlichen Kräfte dort leisten. Manche Besucherin staunte nicht schlecht über das vielfältige Warenangebot im Verkaufs- oder Kühlraum. Highlight war die Besichtigung des neuen Folienschweißgerätes, das aus Spendenmitteln der kfd während der Frauengemeinschaftsgottesdienste angeschafft worden war.
Anschließend führte Dr. Stephan Mann durch das Arnold-Janssen-Haus an der Frauenstraße. Er betonte, wie wichtig es für Kommune, Pfarrgemeinde und Steyler Orden ist, dieses Haus zu besitzen, das viele Jahre von Herrn Erhard Hannen liebevoll betreut worden ist.
Auch in diesem Kreis gab es einige Frauen, die das Geburtshaus des Steyler Missionsgründers noch nicht von innen gesehen hatten. In der unteren Etage sind einige Ausstattungsgegenstände aus der Zeit Arnold Janssens ausgestellt. Die oberen Räume werden teils für interkulturelle Begegnungen genutzt und sollen künftig noch weiter mit Leben im Geiste Arnold Janssens erfüllt werden.
Nach diesen beiden Besichtigungen fuhren die Frauen zum Hof „Bokkers Event“, wo Kaffee, Tee und leckerer Kuchen warteten, um in gemütlicher Runde verzehrt zu werden. Beim anschließenden Quiz in zwei Gruppen konnte jede zeigen, wie viel man von Goch weiß (oder auch nicht). Beim lustigen „Pferderennen“ war dann Würfelglück gefragt, bevor eine nachdenkliche Geschichte um schwarze und rosa Tütchen diesen Nachmittag beschloss, nicht allerdings ohne ein rosa Tütchen an jede Bezirkshelferin zu verschenken. Ein sehr kurzweiliger Nachmittag und DANKE auch hier nochmal an das Vorbereitungsteam.

Am 20. Juli 2016, einem der heißesten Tage dieses Sommers, starteten um 8.00 Uhr nach dem Reisesegen von Pastor Roberto Alda fast 70 gut gelaunte Frauen per doppelstöckigem Bus Richtung Düsseldorf.
Dort wurde zunächst das WDR-Studio besichtigt. Was und welche Themen in und um Düsseldorf sind wichtig und interessant? Was bewegt die Menschen in der Region? Die Lokalzeit Düsseldorf berichtet täglich über diese Ereignisse. Wie und wo das geschieht, konnten sich die kfd-Frauen an diesem Tag einmal ansehen und erklären lassen.
Nächste Anlaufstelle war der Rheinturm. Der Fernsehturm ist mit 240,5 m das höchste Bauwerk der Stadt und dient sowohl als Träger für moderne Antennen- und Richtfunktechnik als auch als Aussichtsturm. Das klare Wetter ließ an diesem Tag eine tolle Aussicht auf den Medienhafen und die Stadt und ihre Umgebung zu.
Für die Mittagspause waren Plätze im urigen Brauhaus „Zum Schlüssel“ in der Düsseldorfer Altstadt bestellt. Wegen der Hitze schmeckte dann zunächst ein kühles Wasser oder Original Schlüssel-Alt vom Fass besonders gut, aber auch etwas „Handfestes“ für den Magen konnte man inzwischen vertragen.
Die anschließend geplante Stadtrundfahrt durch die schöne Landeshauptstadt musste dann leider abgebrochen werden, weil die Klimaanlage des Busses defekt war und die Temperaturen im Bus, vor allen Dingen auf dem Oberdeck, unzumutbar waren. An dieser Stelle sei nochmals allen Frauen DANKE gesagt für die aufgebrachte Geduld und das Verständnis. Die Teil-Rückerstattung der Fahrtkosten des Busunternehmens war hier leider nur der besagte „Tropfen auf den heißen Stein“.
Mit dem Abschluss dieses Tages im Restaurant „Jan an de Fähr“ waren dann aber wieder alle zufrieden und freuten sich in der Tat auf die Dusche zu Hause. Auch dem Vorbereitungsteam sei herzlich DANKE gesagt, denn dass ein defekter Bus vom Unternehmen auf Reisen geschickt wurde, konnte keiner voraussehen.

An der Maiandacht am 24. Mai 2016 nahmen insgesamt 71 Frauen aus den kfd’s Maria Magdalena und Arnold Janssen teil. Bei dieser traditionellen Form der Marienverehrung stand Maria als Frau und Mutter im Mittelpunkt der Betrachtung. Als Mutter der Menschen ist Maria auch unsere Mutter. Es ist gut, dass unsere Mutter nahe bei Gott ist. Sie kann ihm unsere Anliegen vortragen. Sie tut es als Mutter Gottes, deren Wort bei ihm gilt.
Im Anschluss waren alle Frauen zum Grillen eingeladen, das wegen der noch nicht sommerlichen Temperaturen im Pfarrheim stattfinden musste. DANKE den beiden Männern, Norbert Welbers und Theo Janßen, die sich als hervorragende Grillmeister erwiesen sowie den vielen Frauen, die aus leckeren Salaten ein tolles kaltes Büffet zusammengestellt hatten.

Am 7. April 2016 fand der Frauengemeinschaftsgottesdienst erstmalig am Nachmittag um 14.30 Uhr statt. Die Texte behandelten das vierte Gebot „ du sollst Vater und Mutter ehren.“ Übertragen in die heutige Zeit geht es um die Würde aller Menschen, - Alt und Jung - Ihnen mit Achtung und Toleranz zu begegnen.
Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen kam im Pfarrheim gute Stimmung auf, so dass Angelika Janßen mehrmals zur Klingel greifen musste, um die Aufmerksamkeit der kfd-Frauen auf einen männlichen Gast zu lenken. Karl Beunings, einer der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gocher Tafel, war gerne gekommen, um einen Spendenscheck in Höhe von 400,00 Euro für die Tafel entgegenzunehmen. Dieses Geld war im vergangenen Jahr bei den Kollekten der Frauengemeinschaftsgottesdienste gesammelt und auf einen runden Betrag aufgestockt worden. Karl Beunings informierte kurz über die segensreiche Tafelarbeit und bedankte sich ganz herzlich für die Spende. Da einige täglich bei den Supermärkten pp. abgeholte Lebensmittel vor der Abgabe an die Kunden in haushaltsüblichen Mengen abgepackt werden, wird ein neues Vakuumiergerät benötigt. Das Geld wird hierfür gut angelegt sein. Ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen!

Am 7. Dezember 2015 waren dann die Bezirkshelferinnen zum gemütlichen Adventsnachmittag ins Pfarrheim Arnold-Janssen eingeladen. Neben dem Präses, Pater Yoseph Bugalit, war auch der neue Pastor Roberto Alda gerne gekommen, um sich den kfd-Frauen vorzustellen.
Einführung des kfd-Teams in diesen Nachmittag war eine Besinnung zum Thema Adventskranz. Die grünen Zweige gelten als Zeichen des Lebens und der Hoffnung, die runde Form des Kranzes steht für die Unendlichkeit. Die Kerzen symbolisieren Licht, das hoffentlich auch durch uns nach und nach die Welt erhellt. Wunderschön dazu passend wurde das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ gesungen und anschließend von Pater Yoseph „Ein Licht in dir geborgen“ vorgetragen und mit Gitarre begleitet.
Hungern und dürsten musste an diesem Nachmittag auch niemand. Für Weckmänner und Kaffee sowie Glühwein und Punsch war gesorgt. Tatkräftig und spontan half auch der neue Pastor beim Einschenken.
Als Dankeschön für die vielfältige kfd-Arbeit im vergangenen Jahr erhielt jede Bezirkshelferin zum Abschluss noch ein nettes adventliches Geschenk vom kfd-Team.
Es war ein sehr entspannter Nachmittag in der oft hektischen Adventszeit, wofür an dieser Stelle auch dem Team einmal herzlich DANKE gesagt sei.

Der monatliche Frauengemeinschaftsgottesdienst am 3. Dezember 2015 in der Arnold-Janssen-Kirche befasste sich mit dem Thema „Türen im Advent“. Türen öffnen - Türen schließen. Jede Besucherin konnte sich zu ihren eigenen alltäglichen Tür-Erlebnissen Gedanken machen, um sich dann zu fragen, was bedeutet Advent – Ankunft für mich? Öffne ich meine Türe, mein Herz? Bin ich bei mir selber angekommen?
Im Anschluss waren alle Frauen zum leckeren Weckmannessen ins Pfarrheim Arnold-Janssen eingeladen, wo genügend Zeit zum lockeren Gedankenaustausch blieb und die Geschichte vom Nikolaus, der selbst beschenkt wurde, diese morgendliche Adventsrunde beschloss.

Fast 30 Bezirkshelferinnen sind während des gesamten Jahres immer ansprechbar, wenn es darum geht, die kfd-Mitgliedszeitschriften zu verteilen, kranke Mitgliederinnen zu besuchen, bei Veranstaltungen Kaffee zu kochen, Kuchen zu backen und vieles mehr.
Als kleines Dankeschön waren sie alle am Mittwoch, 2. September 2015 nach Twisteden zur wunderschönen 18-Loch-Minigolfanlage des dortigen Natur- und Heimatvereins eingeladen. Bei schönem Wetter ging es in Fahrgemeinschaften ab Pfarrheim Arnold Janssen los. Spontaner Gast war Ex-Präses Pater Muziazia, der Goch gerade einen Besuch abstattete und sich nicht lange bitten ließ, mit so vielen netten Damen den Nachmittag zu verbringen. Zunächst stärkte man sich mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, bevor sich die talentierten Gocherinnen an den Abschlag begaben. Spaß an der Sache war die Devise, nicht Super-Leistungen. Da Sport bekanntlich hungrig macht, wurde anschließend noch gegrillt, und die mitgebrachten Salate ergaben ein abwechslungsreiches Büffet. Fazit: ein super entspannter Nachmittag!

Zum ersten gemeinsamen Jahresausflug waren dann alle interessierten Frauen aus den beiden bis Ende 2014 selbständigen kfd’s Liebfrauen und Arnold-Janssen für den 15. Juli 2015 eingeladen. Die erste Herausforderung für das Leitungsteam bestand darin, für eine so hohe Anzahl von Frauen bisher noch nicht angefahrene, attraktive Ziele zu einem erschwinglichen Preis zu finden. Das gelang mit einem über-großen Reisebus und einem privaten Kleinbus, so dass sich 66 Frauen nach dem Reisesegen von Pater Yoseph Bugalit an der Arnold-Janssen-Kirche gut gelaunt auf den Weg ins Bergische Land machten. Bei bedecktem aber trockem Wetter startete man zunächst Richtung Wuppertal. Im Ortsteil Vohwinkel stiegen die erwartungsfrohen Gocherinnen in die einzigartige Schwebebahn, die nicht nur als Touristenattraktion sondern auch als schnellste Verbindung im Tal bis Oberbarmen gilt. Einen großen Teil der Strecke schwebt die Bahn über der Wupper und man hat – sofern die Bahn nicht durch eine so große Reisegruppe überfüllt ist – einen schönen Blick über das Bergische Land.
Nach kurzer Busfahrt zum Schloss Burg in Solingen blieb dort genügend Zeit zur freien Verfügung und für die gebuchte Führung zum Thema „Speis und Trank“. Wie ernährten sich die mittelalterlichen Menschen, welche Rolle nahm die Ernährung im ständigen Überlebenskampf ein, welche Tischsitten herrschten oder wie wurde der Haushalt damals organisiert? Geschichte und Geschichten über die Grafen Berg - die Erbauer der inzwischen wiederhergestellten Burganlage - erfuhren die Gocherinnen ebenso wie Wissenswertes über den im Burghof auf Anordnung Karls des Großen angelegten Kräuter-Heil/Giftgarten.
Letztes Ziel der Reise war der denkmalgeschützte Botanische Garten in Solingen. Dort konnte man so richtig „die Seele baumeln“ lassen. In mehreren Themengärten, am Teich und in einigen Schauhäusern gab es für jede in vielen Winkeln und Nischen des Parks etwas zu entdecken: prächtig blühende mediterrane Pflanzen, alten Baumbestand und von Studenten einfallsreich gestaltete Kunstobjekte.
Nach einer staufreien Rückfahrt rundete ein gemeinsames Abendessen bei „Jan an de Fähr“ diesen gelungenen Tag ab.

Am Dienstag, 9. Juni 2015, waren – wie immer im zwei-jährigen Rhythmus - alle kfd-Frauen des gesamten Dekanates zur Sternwallfahrt nach Kevelaer eingeladen. Nach der Zusammenlegung der kfd’s Liebfrauen und Arnold-Janssen fanden sich nun insgesamt 16 Radlerinnen bei trockenem, teils sonnigem Wetter mit kühlem Wind an der Arnold-Janssen-Kirche zur Abfahrt ein. Durch unsere schöne niederrheinische Natur ging es dann durch die Felder zur Marien-Wallfahrtsstadt Kevelaer. Dort ergänzte sich die AJ-Truppe noch durch einige Autofahrerinnen, um dann mit vielen anderen Frauen des Dekanates im Forum Pax Christi zunächst den Kreuzweg in etwas anderer Form zu beten. Symbole des Alltags wurden zum Altarraum gebracht, die das Leiden und Sterben Jesu auch mit unserem täglichen Leben verbinden. Es wurde überlegt, wo auch wir durch unser Tun und Handeln Segen für unsere Mitmenschen sein können. Nach dem anschließenden Gottesdienst mit kfd-Präses Dr. Norbert Hürter hatten sich alle Eis oder Kaffee und Kuchen verdient, bevor der Heimweg per Rad oder PKW angetreten wurde. Ein rundum schöner und besinnlicher Nachmittag!

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