Sakramente

In entscheidenden Abschnitten des Lebens kennt die Kirche Symbolhandlungen, die den Menschen mit Gott in Verbindung bringen. Diese Symbolhandlungen sind Lebens-Zeichen, die auf Jesus Christus zurückgehen. Sie werden Sakramente genannt und sind Zeichen der Nähe Gottes. In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente, die an wichtigen Lebensstationen gespendet werden:



Taufen finden viermal im Monat statt: Am 1. Wochenende im Monat, jeweils samstags und sonntags um 15.30 Uhr in der Arnold-Janssen-Kirche, am 3. Wochenende des Monats, ebenfalls samstags und sonntags um 15.30 Uhr in St. Maria Magdalena. Bei einer Vielzahl von Kindern kann eine Stunde zuvor eine weitere Taufe angesetzt werden. Dies geschieht nach Absprache mit dem jeweiligen Täufer.
Wir möchten mit der Möglichkeit, am Samstag taufen zu lassen, den vielen Anfragen Rechnung tragen, die wegen einer möglichen langen An- und Abreise der Paten den Sonntag als ungünstigen Termin ansehen. Bei der Taufanmeldung, zu der Sie bitte das Familienstammbuch mitbringen, lassen Sie sich daher von dem Ihnen günstigeren Termin leiten. Zwei Wochen vor dem Tauftermin muss allerdings die Taufanmeldung geschehen sein, damit mögliche Absprachen aufgrund der Kinderzahl noch möglich sind und damit die Seelsorger Sie noch besuchen können, um mit Ihnen ein Taufgespräch zu führen.

Durch die Taufe - wird ein Mensch in die Gemeinschaft der Christen hineingeboren. Sie bezeichnet den Anfang seines Christseins

Niemand wird als Christ geboren. Christ ist man nicht automatisch. Damit man Christ wird, muss etwas geschehen. Wir nennen das Ereignis, durch das einer Christ wird, die Taufe. In christlichen Familien werden in der Regel die Babys kurz nach der Geburt getauft. Es war früher und ist auch heute nicht selten, dass Erwachsene die Taufe empfangen, wenn sie Christen werden wollen. Vielleicht wird die Erwachsenentaufe in Zukunft häufiger oder sogar zum Normalfall.



Die Erstkommunion feiern wir jährlich an den Sonntagen nach Ostern. Wir beginnen am Weißen Sonntag in der Arnold-Janssen Kirche und am folgenden Sonntag in der St. Maria Magdalena-Kriche. Seit einiuger Zeit bieten wir auch Termine am Samstag an, die sehr gerne genutzt werden. Anmeldungen für den Vorbereitungskurs sind das ganze Jahr über möglich, bis zu den Sommerferien des kommnenden Kommunionjahrganges.

Damit wir leben können, müssen wir essen und trinken. Wir brauchen unser tägliches Brot oder unseren täglichen Reis oder andere tägliche Speisen. Wir brauchen Wasser, Milch, Wein und andere Getränke. Nicht ohne Grund nennen wir das, was wir essen und trinken "Lebens-Mittel". Wer nicht genug zu essen und zu trinken hat, wird rasch hinfällig und muss am Ende qualvoll sterben. Es ist unfasslich, dass heute immer noch viele Menschen verhungern, obwohl die Nahrungsmittel der Erde für alle ausreichen.

Essen und Trinken ist aber mehr als nur Nahrungsaufnahme. Es dient nicht allein dem Erhalt des Lebens, sondern gehört zu den Freuden des Lebens. Hungrige Kinder freuen sich auf das, was die Mutter ihnen zubereitet hat. Kommt ihre Lieblingsspeise auf den Tisch, breitet sich gute Laune aus. Wenn eine Familie oder ein Freundeskreis am Esstisch zusammensitzt, entsteht das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Das kann man an jedem Tag, vor allem aber an Festtagen (Geburtstag, Weihnachten) erleben, wo etwas Besonderes auf den Tisch kommt. Wir laden gern andere Menschen zum Essen und Trinken ein und freuen uns, wenn wir von anderen eingeladen werden. Essen schafft Stimmung. Essen schafft Gemeinschaft.

Brot und Wein und ein Mahl, das Gemeinschaft erleben lässt, sind Dinge des täglichen Lebens. Sie sind als "Lebens-Mittel" in besonderer Weise geeignet über sich selbst hinauszuweisen auf ein Leben, das nicht vergänglich ist. In der Eucharistie, dem wichtigsten Sakrament neben der Taufe, werden sie zu "Lebens-Zeichen" (Symbolhandlungen) für die Welt Gottes.

Das Sakrament geht auf das Abendmahl zurück, das Jesus kurz vor seinem Tod und seiner Auferstehung mit seinen Jüngern gefeiert hat. Damals sagte er im Rahmen des jüdischen Pesachfestes seinem Vater Dank und sprach über das Brot und den Wein die Worte:

"Nehmt und esst alle davon:
Das ist mein Leib,
der für euch hingegeben wird."

"Nehmt und trinkt alle daraus:
Das ist der Kelch
des neuen und ewigen Bundes,
mein Blut, das für euch
und für alle vergossen wird
zur Vergebung der Sünden.
Tut dies zu meinem Gedächtnis."

Dazu gab er seinen Jüngern den Auftrag: "Tut dies zu meinem Andenken." Zugleich deutete er das Mahl als ein Symbol des anbrechenden Reiches Gottes und als einen Hinweis auf das zukünftige Mahl der himmlischen Herrlichkeit. Damit machte er es zu einem Zeichen der Hoffnung auf das ewige Leben. Wer als Christ an der Eucharistiefeier teilnimmt, feiert ein Geheimnis (Mysterium) des Glaubens. Es ist so, als könne er sich aus seiner Gegenwart entfernen, Raum und Zeit überspringen und wie in einem geheimnisvollen Schauspiel erleben, was mit Jesus einmal geschah. Er ist gleichsam beim letzten Abendmahl Jesu dabei und empfängt wie von ihm selbst die heiligen Gaben. Unter den Gestalten von Brot und Wein kommt Jesus Christus zu ihm. Er wird in den Tod und die Auferstehung Jesu einbezogen. Die äußere Form der Feier hat sich im Lauf der Zeit öfter geändert. In der katholischen Kirche wird das Abendmahl in einem Gottesdienst gefeiert, der früher oft "Messe" (lat.: "Sendung" der Gläubigen in die Welt), heute meist "Eucharistiefeier" genannt wird. Jeden Tag versammeln sich Christen überall auf der Welt zu dieser Feier. Hier beten sie zu Gott, hören Texte der Bibel und halten miteinander Mahl. Hier denken sie über ihr Leben nach und holen sich Kraft für ein Leben nach den Weisungen Jesu. So erfüllen sie den Auftrag Jesu Christi.

Christen haben im Lauf der Geschichte öfters darüber gestritten, wie sie das Abendmahl und wie sie die Worte vom Leib und Blut Jesu verstehen sollten. Daraus ist eine Spaltung unter ihnen entstanden, die bis heute andauert. Die einen verstehen die Worte Jesu eher symbolisch: Brot und Wein weisen auf den Leib und das Blut Jesu hin. Die anderen, unter ihnen entschieden die katholische Kirche und auch Martin Luther, geben den Jesusworten einen realen Sinn: Unter den Gestalten von Brot und Wein empfangen die Christen wirklich den Leib und das Blut Jesu Christi.



Die Möglichkeit der Beichte besteht mit allen Priestern der Pfarrgemeinde nach Absprache eines Termines sowohl als Ohrenbeichte, als auch in Form eines Beichtgepsrächs.

Niemand kann die Augen vor der Tatsache verschließen, dass es Böses in der Welt gibt. Jeden Tag hören wir von Mord und Totschlag, von Hass und Gier, von Ungerechtigkeit und Gefährdung der Umwelt. Täglich erleben wir, wie Mädchen und Jungen andere schikanieren, stehlen und lügen, sich selbst kaputt machen. Oft finden die Menschen nichts dabei. Wenn aber jemand über das Böse, das er getan hat, nachzudenken beginnt, wird er sich schämen und fragen, was er tun soll. Es kann sein, dass er seine Schuld als bedrückende Last empfindet und einen Weg sucht, wie er "entlastet" und "entschuldigt" wird. Dieser Weg ist oft schwer und bitter, weil im Inneren des Menschen Kräfte sind, die ihn zum Bösen drängen, z. B. Habsucht, Neid oder Eifersucht. Christen glauben, dass alle Schuld auch gegen Gott gerichtet ist. Sie bedeutet einen Verstoß gegen seinen Willen, eine Übertretung seiner Gebote, eine Lieblosigkeit gegenüber seiner Liebe. Sie nennen Schuld vor Gott "Sünde".

Jesus hat die Menschen immer wieder aufgefordert ihre Schuld einzusehen und auf einen guten Weg zurückzukehren. Denjenigen, die dazu ernsthaft bereit waren, hat er die Vergebung ihrer Schuld durch Gott zugesagt. In seinen schönsten Gleichnissen hat er davon gesprochen. Wer sich wie der verlorene Sohn nach langen Irrwegen nach Hause aufmacht, wird dort einen gütigen Vater finden, der ihn ohne Vorwurf wieder in die Familie aufnimmt. Die Möglichkeit zu einem Neubeginn ist Christen nie versperrt. Wann immer sie Gott ernsthaft um Vergebung bitten, dürfen sie hoffen, von ihm gehört zu werden.

Es gibt ein eigenes Sakrament der Buße, das in der katholischen Kirche auch "Beichte" (von althochdeutsch: "Bekenntnis") genannt wird. Es kann auf verschiedene Weise empfangen werden: in einer Kirche, auf dem Krankenbett, in einem persönlichen Gespräch mit einem Priester. Häufig ist es so, dass der Bußwillige in einer Kirche einen Beichtstuhl betritt, wo er einem Priester seine Sünden sagt und Gott um Vergebung bittet.

Viele Christen haben gemischte Gefühle, wenn sie dieses Sakrament empfangen. Dazu trägt manchmal der äußere Rahmen bei. Wenn der Beichtstuhl dunkel und der darin sitzende Priester kaum erkennbar ist, kann der Eindruck des Unheimlichen entstehen. Schlimmer aber ist das, was im Inneren der Christen selbst vor sich geht. Die meisten Menschen sehen sich als gut und perfekt an. Wer hielte sich nicht für o.k.? Wer schiebt nicht gern alle Schuld auf andere? Wer aber das Sakrament der Buße empfangen will, muss sich selbst kritisieren, darf sich nicht selbst beschönigen, muss seine dunklen Seiten offen legen, darf seine Schuld nicht verdrängen. Er muss gleichsam zum Richter über sich selbst werden. Einem solchen Prozess geht fast jeder lieber aus dem Weg. Aber ohne den Versuch der richtigen Selbsteinschätzung hat das Sakrament keinen Sinn.

Wer allerdings einmal diesen Weg gegangen ist, wird ihn am Ende als einen guten Weg empfinden. Es wird sich die Freude einstellen, die immer dann aufkommt, wenn ein guter Anfang möglich ist. Die Buße ermöglicht den Start in ein neues Leben. Sie befreit die Christen von drückender Altlast und lässt sie wieder aufrecht gehen. Und wenn sie auch ahnen, dass sie immer wieder schwach werden und sich immer aufs Neue in Schuld verstricken, dürfen sie doch hoffen, immer wieder aufgerichtet zu werden, wenn sie nur wollen. Ihr Glaube sagt ihnen: Gottes Liebe ist grenzenlos. Sie besiegt am Ende jede Schuld. So ist gerade das Sakrament der Buße für Christen zwar schwer, aber letztlich ein Anlass zur Freude und Dankbarkeit.



Der Bischof kommt jährlich in die Gemeinde, um eine Firmfeier zu halten. Die Termine werden rechtzeitig mitgeteilt. Die Firmlinge des Jahrganges werden von uns angeschrieben.

Die Firmung (lat.: Stärkung) stärkt die Christen für ihr Leben. Sie setzt voraus, dass das Christenleben wachsen und reifen muss. Während die Taufe heute zumeist kleinen Kindern gespendet wird, ist die Firmung mit dem Eintritt in das Erwachsenenleben verbunden, fällt also in die Zeit, in der die jungen Christen allmählich die Verantwortung für das eigene Leben in der Welt und in der Kirche übernehmen können. So kann die Firmung zur "Vollendung der Taufe" werden. In diesem Sakrament erhalten die Mädchen und Jungen die Kraft des Geistes Gottes, indem der Bischof oder der Priester ihnen die Hand auflegt und ihre Stirn mit Chrisam salbt.

Dabei spricht er die Worte:

"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

Der Bischof leitet die jungen Leute dazu an, ihr Leben im Geist Jesu zu führen und von nun an endgültig zu wissen, wes Geistes Kind sie sind. Sie sollen nun mit eigenem Mund für den Glauben eintreten, den andere für sie bei ihrer Taufe bekannt haben. Deshalb heißt die Firmung auch das "Sakrament der Mündigkeit".



Trauungen sind auch samstags während des Nachmittags möglich, sofern keine anderen Gottedienste im Weg stehen. Wir bitten daher, um rechtzeitige Terminabsprache im Pfarrbüro. Dies gilt auch für die Feiern der Ehejubiläen.

Gott hat die Menschen als Frauen und Männer geschaffen und ihnen die gleiche Würde gegeben. Sie sollen sich lieben, mit Leib und Seele füreinander da sein, sich gegenseitig ergänzen, erfreuen und helfen. Mit ihrer Sexualität ist die Fähigkeit verbunden, Kindern das Leben zu schenken und damit Anteil an Gottes Schöpfungswerk zu haben. Die Kirche wünscht, dass Männer und Frauen, die dauernd zusammen leben wollen, eine Ehe schließen und zusammen mit ihren Kindern eine Familie bilden. Sie ist davon überzeugt, dass Ehe und Familie zu den kostbarsten Gütern der Menschheit gehören. Darum tritt sie gerade heute, wo diese Auffassung vielfach nicht geteilt wird, für die Ehe und Familie ein.

Für katholische Christen ist die Ehe ein Sakrament. Die Brautleute sollen sich darauf ernsthaft vorbereiten und prüfen, ob sie auf Dauer zueinander passen. Verliebt sein allein, so schön es auch sein mag, genügt nicht. Auch die Vernunft muss zu Rate gezogen werden. Die Einstellung zum Leben sollte bei beiden nicht zu verschieden sein. Auch Probleme des Berufs und Fragen des Glaubens müssen bedacht werden. Wer leichtsinnig eine Ehe eingeht, dessen Ehe kann schnell scheitern. Wenn jemand zur Ehe gedrängt wird oder nicht frei für eine verantwortliche Entscheidung ist, kann er nicht kirchlich heiraten.

Bräutigam und Braut spenden sich das Sakrament dadurch, dass sie sich vor einem Priester in Anwesenheit von Trauzeugen das Jawort für eine dauernde Lebensgemeinschaft geben. Ihr Vermählungsspruch lautet:

"Ich nehme dich an als meine Frau/als meinen Mann und verspreche dir die Treue in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Ich will dich lieben, achten und ehren, solange ich lebe."

Dann stecken sie sich gegenseitig einen Ring an und sprechen dabei: "Trag diesen Ring als Zeichen der Liebe und Treue." Wenn der Priester ihnen danach die Stola (Schal) um die ineinander gelegten Hände legt, sagt er: "Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen."

Das Sakrament soll Mann und Frau helfen, dass ihre Liebe Bestand hat und dass ihre Kinder in einer guten Atmosphäre aufwachsen können. Wenn die Ehe christlich gelebt wird, ist sie eine Art Kirche im Kleinen ("Hauskirche"). Sie trägt dazu bei, dass die Kirche im Großen wächst und lebendig bleibt.

Die Vorstellungen, die die Kirche von einer christlichen Ehe hat, werden im alltäglichen Leben heute oft nicht geteilt. Auch Christen haben ihre Schwierigkeiten damit. Nicht selten stellen Eheleute fest, dass sie nicht zusammen passen, nicht selten leben sie im Dauerstreit miteinander. Nicht selten erziehen Mütter oder Väter ihre Kinder allein, nicht selten sind Ehen zerbrochen und die Eheleute geschieden. Damit sind oft für alle Beteiligten, vor allem für die Kinder, schwere Probleme verbunden. In Deutschland werden ca. 100 000 Kinder jährlich von der Scheidung der Eltern betroffen. Der Verlust eines geordneten Familienlebens führt bei ihnen oft zu seelischen Belastungen. Niemand hat das Recht über Geschiedene schlecht zu reden, weil niemand die Gründe kennt und beurteilen kann, die zur Trennung geführt haben.



Wenn Sie für sich oder für ihre Angehörigen das Sakrament der Krankensalbung wünschen, bitten wir Sie,sich rechtzeitig im Pfarrbüro zu melden, damit Sie/die Kranken den kleinen Hausgottesdienst auch mitfeiern können.

Wir bieten die Krankensalbung immer Pfingstmontag in den Vormittagsgottesdiensten in beiden Kirchen an.

Alle Menschen werden irgendwann einmal krank. Manchmal geht die Krankheit rasch vorüber, manchmal bedroht sie das Leben. Viele Krankheiten verursachen nicht nur äußere Schmerzen, sondern stellen den Menschen auch vor innere Probleme. Er erfährt die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit, wird in seiner Freiheit eingeschränkt, erlebt das Gefühl der Ohnmacht. Krankheiten bringen oft Sorgen, Angst und Verzweiflung mit sich. Vielfach reißen sie den Menschen aus dem normalen Leben und zwingen ihn zur Untätigkeit. Manchmal sind Krankheiten Vorboten des Todes. Sie können den Glauben an Gott stärken oder in Frage stellen.

Kranke machen Erfahrungen, die Gesunde nicht so leicht machen. In ihnen können Kräfte entstehen, die sie vorher nicht gekannt haben. Sie lernen Geduld, denken über sich selbst nach, wissen den Wert des Lebens und der Gesundheit mehr zu schätzen als früher, fragen nach dem Sinn ihres Daseins.

Jesus hat in seinem Leben oft Kranke geheilt. Durch ihn wurden Blinde sehend, Stumme sprechend und Lahme gehend. Seinen Jüngern hat er den Auftrag gegeben: "Heilt Kranke!" (Mt 10, 8; Mk 16, 18). Wo Christen diese Fähigkeit nicht haben, sollen sie sich wenigstens intensiv um Kranke kümmern und für sie sorgen. Kranke zu besuchen ist für Christen eine gute Tat.

Es gibt ein Sakrament der Krankensalbung, das jenen gespendet wird, deren Gesundheit bedroht ist. Ein Priester salbt die Stirn und die Hände des Kranken mit geweihtem Olivenöl und spricht dabei die Worte:

Zur Salbung der Stirn:
»Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.«

Zur Salbung der Hände:
»Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.«



Die Krankensalbung soll bei ernsthaften Krankheiten gespendet werden. Aber sie ist nicht das Sakrament im Angesicht des Todes. Wenn der Tod nahe bevorsteht, soll der Kranke, sofern er dazu noch in der Lage ist, das Sakrament der Buße und vor allem die Eucharistie empfangen. Sie soll dem Sterbenden als »Wegzehrung« für den letzten Weg Hoffnung und Mut machen.



Für die Beerdigungen bieten wir generell drei Zeiten an:
9.00 Uhr, 10.00 Uhr, & 11.00 Uhr, am Donnerstag nur um 9.00 Uhr. Nach der Beisetzung auf dem Friedhof geben wir gerne die Möglichkeit, eine Messe zu feiern. Das Beten für die Verstorbenen kann immer in Verbindung mit der Abendmesse geschehen.

Nachfolgend finden Sie die Adressen von Bestattern, die in Goch und der näheren Umgebung ansässig sind:

Bestattungen van Sommeren, 47574Goch, Feldstr. 53, Tel. 18088
Bestattungen Flören, Goch-Asperden, Puttenbruch 114, Tel. 02823 4191111
Bestattungshaus Koch, Frauenstr. 18, 47574 Goch, Tel. 02823 9297971
Tepe Trauerhilfe, 47589 Uedem, Viehstr. 10, Tel. 02825 1280



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